mandla philipp 10Wenn es eine gute Seite am 0:3 der Spvgg. Erkenschwick gegen den FC Iserlohn gibt, dann diese: Trainer Ahmet Inal kann seinen Wünschen vor dem Fest noch mehr Nachdruck verleihen. Was auf Ahmet Inals Wunschzettel steht, ist klar. „Ein, zwei neue Leute für die Offensive würden uns wirklich gut tun“, so der 36-Jährige. „Aber wirklich nur für die Offensive.“ Er stehe da in guten Gesprächen. Indes: „Das muss ich erst einmal mit dem Vorstand besprechen, was geht.“

 

  Hart aufgeschlagen: Philipp Mandla verletzt sich, die Spvgg. quittiert ein 0:3 gegen Iserlohn.  Foto: Krimpmann

Es ist eine nicht einfache Situation entstanden: Sportlich dürfte es im neuen Jahr nur darum gehen, die Saison ordentlich zu Ende zu spielen. Die letzte theoretische Chance auf einen Spitzenplatz haben die Schwarz-Roten gegen Iserlohn verspielt.

Inal bleibt bis zum Saisonende - mindestens

„Das Ergebnis war enttäuschend, das Spiel war es nicht“, findet der Trainer. „Wir haben alles gemacht, was wir uns vorgenommen hatten, den Gegner unter Druck gesetzt, Chancen herausgespielt, Abschlüsse gehabt.“ Nur leider sei das „brutal gute Spiel“ nicht gekrönt worden, da ausgerechnet im Abschluss nichts klappte.  Inal wird definitiv bis mindestens zum Saisonende Trainer am Stimberg bleiben, das bekräftigte der 2.  Vorsitzende Andreas Giehl am Sonntag nochmals.

 Der Ex-Profi wirkt motiviert genug, auch über die Spielzeit hinaus zu denken. Denn wenn es Neuzugänge im Winter geben sollte, dann müssten sie auch perspektivisch einzubauen sein. Mit Blick auf die aktuelle Bilanz (siehe oben) dürften Schnellschüsse kaum zum Ziel führen – die Saison irgendwie zu Ende zu spielen, ginge auch mit dem vorhandenen Personal. Nur würde das den Stillstand, den einige im Verein bereits erkennen wollen, nur noch weiter fördern.

Mandlas Verletzung passt ins Bild

 Man darf gespannt sein, zu welchem Ergebnis die Gespräche zwischen Trainer und Vorstand führen, die Winterpause könnte am Stimberg spannend werden. Zumal es auch noch den einen oder anderen Weggang geben könnte: Etliche Spieler aus dem nicht gerade kleinen Kader bekamen zuletzt nur noch wenige bis gar keine Einsatzzeiten.

 Zur wiederholten Flaute im Sturm passt vortrefflich ins Bild, dass am Sonntag Philipp Mandla verletzt ausfiel. Nach 15 Minuten hatte sich der Offensivmann ohne Fremdeinwirkung offenbar einen Muskelfaserriss zugezogen, eine genaue Diagnose steht noch aus. Zumindest der Mitternachtscup der DJK Spvgg. Herten ist für ihn damit kein Thema mehr.

von Olaf Krimpmann / Medienhaus Bauer

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