Große Puppendahl Gökdemir Sawatzki Schiri SpvggDie Spvgg. Erkenschwick hadert mit sich und einem späten Foulelfmeter. Am Tag nach der 0:1-Niederlage von Lünen war Erkenschwicks Trainer René Lewejohann im Zwiespalt. Einerseits wurmte den Ex-Profi, wie wenig seine Spieler geboten hatten: „Wir haben nicht zielstrebig genug in die Tiefe gespielt. Hinten standen wir zwar gut, aber generell war das zu wenig.“

 

 

Vergebliche Mühe: Die Erkenschwicker (v.l.) Lukas Große-Puppendahl, Hakan Gökdemir und David Sawatzki können in Lünen noch so gut argumentieren – Schiedsrichter Pascal Emrich bleibt stur. Foto: Krimpmann

  

Was Lewejohann aber im Nachgang und nach einem Gespräch mit David Sawatzki richtig auf die Palme brachte, war der Elfmeterpfiff in der 85. Minute. Der von Anfang an kleinlich pfeifende Unparteiische Pascal Emrich aus Siegen, der die Partie oft unterbrach, hatte umgehend auf den „Punkt“ gezeigt, nachdem Lünens Talha Temur im Strafraum auf David Sawatzki aufgelaufen war.

„Leute, wir spielen Männerfußball“, so Lewejohann. „Es regnet, es wird gekämpft, da muss ich auch mal ein Spiel laufen lassen.“ Für ihn steht fest: Ein Elfmeter war das nicht. Aber zum Glück, so Lewejohann, sei noch nichts passiert: „Es ist ärgerlich und bitter, aber guck auf die Tabelle: Mit einem Sieg bist du wieder oben dabei."

von Olaf Krimpmann / Medienhaus Bauer

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