gllogjani bernad 5Eigentlich hätte René Lewejohann allen Grund, mit der Spvgg. Erkenschwick am Sonntag froh gelaunt in die Hordeler Heide zu fahren. In Meisterschaft und Kreispokal läuft es rund für die Schwarz-Roten, die in der laufenden Pflichtspiel-Saison noch unbesiegt sind. Und doch wird „Lewe“ das Gefühl nicht los, dass das Aufeinandertreffen mit dem TuS Hordel eine knifflige Angelegenheit werden dürfte. „Die stehen buchstäblich mit dem Arsch an der Wand“, so der Ex-Profi. „Wir stellen uns daher auf einen ganz heißen Tanz ein.“

 

Bernard Gllogjani Spvgg. Erkenschwick Fußball Westfalenliga Saison 2018/2019 Er soll wieder Schwung in die Erkenschwicker Angriffsaktionen bringen: Bernard Gllogjani zählt in dieser Saison zu den Stammkräften bei Schwarz-Rot. Foto: Olaf Krimpmann

In der Tat läuft es gerade nicht in der revierweit berühmten „Kapps-Kolonie“. Nach drei Niederlagen in Serie ist die Mannschaft von Trainer David Zajas bedrohlich nahe an die Abstiegszone gerutscht. Dabei, so findet René Lewejohann, habe Hordel das Zeug, unter den Top 5 der Liga mitzumischen.

 Woran es hakt bei Hordel, das weiß auch Lewejohann nicht recht. Zumindest sagt er es nicht, selbst wenn er es weiß. „Wir haben den Gegner wie immer beobachtet und wir wissen, was auf uns zukommt. Ansonsten schauen wir wie immer nur auf uns“, lässt sich der Erkenschwicker Trainer wenigstens entlocken.

 Lewejohann hat auch am Sonntag die Qual der Wahl. Mit einer Ausnahme: Die Knieverletzung, die sich Kevin Hegel im Pokalspiel beim FC Marl zugezogen hat, hat sich nach einer MRT-Untersuchung nun doch als Kreuzbandriss herausgestellt. Lewejohann hatte sich zwischenzeitlich noch optimistisch gezeigt. „Das ist bitter für Kevin, den ich sehr schätze: Du kannst ihn bringen wann und wo immer und er bringt immer 100 Prozent Leistung“, so der Trainer.

Auch Stammkräften droht schon mal die Bank

 Ob es personelle Veränderungen im Vergleich zu den Spielen zuvor geben wird, lässt der Trainer offen. Zuletzt hatte Lewejohann keinen Grund gesehen, groß zu rotieren, und hatte mit Dennis Konarski und Philipp Mandla zwei Stammkräfte auf die Bank gesetzt, die eigentlich in der Innenverteidigung als gesetzt gelten. Wie immer gilt auch hier: Der Erfolg gibt dem Trainer recht.

 Darauf ausruhen will der sich nicht: „Warten wir mal ab, was mir die Jungs im Freitagstraining anbieten.“

von Olaf Krimpmann / Medienhaus Bauer

Zum Seitenanfang