lehmann kevin 3Drei Spiele sind noch zu absolvieren. Will die Spvgg. Erkenschwick wieder auf Platz zwei springen, müssen wohl drei Siege her. Trainer René Lewejohann verspricht vollen Einsatz bis zum Schluss. Einen kleinen Motivationsschub hat der Ex-Profi in dieser Woche in der Kabine des Westfalenligisten noch mal die erste Halbzeit des Spiels bei Westfalia Wickede thematisiert. Passiert ist in diesen 45 Minuten nicht viel, sie endeten 0:0. Genau das macht Lewejohann so fuchsig: „Wir waren da nicht auf dem Platz, und genau das darf uns nicht mehr passieren.“

 

  Nach dem Rückschlag von Wickede gilt es für Kevin Lehmann und die Spvgg. Erkenschwick, in den letzten drei Saisonspielen Standfestigkeit zu bewahren. Foto: Krimpmann

Am Sonntag kommt nun der Kirchhörder SC ins Stimberg-Stadion. Die Voraussetzungen sind ähnlich wie am Vorsonntag: Beide Teams müssen gewinnen. Der Tabellen-13. Kirchhörde steckt im Abstiegskampf, die Spvgg. will die Aufstiegsrelegation erreichen. „Wir müssen uns wieder auf harte Gegenwehr einstellen“, fürchtet Lewejohann.

 Schon das Hinspiel war eine zähe Angelegenheit, am Ende kamen die Schwarz-Roten nur zu einem 1:1 – trotz einer teilweise deutlichen Feldüberlegenheit. Nur machten sie nichts draus, zwingende Torchancen damals waren Mangelware.

 Was Lewejohann optimistisch stimmt fürs Rückspiel: Seine Kabinenpredigt in dieser Woche sollte in den Köpfen angekommen sein. „Die Jungs haben sich das sehr zu Herzen genommen“, berichtet der Erkenschwicker Trainer. Nur: Umsetzen müssen sie das alleine auf dem Platz.

 Der Kader hat sich in den vergangenen Wochen minimiert: Lukas Große-Puppendahl, Philipp Kunz, die beide an der Schulter verletzt sind, Jannik Bröcker und der langzeitverletzte Elvedin Ceric fallen definitiv aus. Marvin Kröger, der Stammkraft Kunz im Tor vertreten wird, genießt dabei das vollste Vertrauen seines Trainers: „Marvin hat den Anspruch und das Zeug dazu zu spielen.“

Lewejohann freut sich ungeachtet der sportlichen Brisanz, die in diesem Spiel steckt, aufs Treffen mit seinem Gegenüber beim Kirchhörder SC, Lothar Huber. Der Trainer-Guru ist mittlerweile 66 und ein mehr als erfahrener Trainer im höherklassigen Amateurfußball, Lewejohann 34 und die Spvgg. erst seine zweite Trainerstation. Lewejohann: „Neben ihm an der Seite zu stehen, freut mich einfach. Er ist ja nicht irgendwer in der Branche.“  

von Olaf Krimpmann / Medienhaus Bauer

Spvgg. Erkenschwick - Kirchhörder SC;

So., 15 Uhr –

Stimberg-Stadion.

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