Oer Erkenschwick svgAm Ende war es souverän und verdient: Die Seniorenfußballer von Rot-Weiß setzten sich nach vier Siegen in vier Spielen die Krone bei der Hallenfußball-Stadtmeisterschaf auf. Angeführt von einem überragenden Torsten Stondzik ging der Pokal nach sieben Jahren wieder an dem Mühlenweg. Keine Überraschung dagegen gab es bei den Alten Herren. Zum neunten Mal in den letzten zehn Jahren ging der Titel an Grün-Weiß. Die Männer vom Nußbaumweg gewannen alle ihre vier Partien souverän. Es hätte noch einmal spannend werden können bei den Senioren, wenn der FC 26 die Honermänner geschlagen hätte.

 

Doch die Albersmann-Truppe behielt mit 4:0 die Oberhand und stand als neuer Titelträger fest. Somit war die letzte Partie zwischen GWE und der Spvgg. tabellarisch bedeutungslos.

 Trotzdem war jede Menge Pfeffer im Spiel. Eine Minute vor Schluss führte Grün-Weiß mit 4:3 und war obendrauf auch noch in Überzahl. Doch die Schwarz-Roten drehten die Partie durch Tore von Elias De Ranca und Eleftherios Ilias noch in ein 5:4 und schlossen das Turnier als Zweiter ab. Dritter wurde der FC 26, für den Nico Wieke das einzige Kopfballtor an beiden Tagen erzielte. Vierter wurde Vorjahressieger GWE, knapp vor dem SV Titania. Torschützenkönig wurde Torsten Stondzik von RWE mit sieben Treffern.

 Dass die Stadtmeisterschaft, die an beiden Tagen zusammen rund 800 Zuschauer in die Willi-Winter-Halle lockte, eine der fairsten der letzten Jahre war, belegt die Tatsache, dass nur wenige Zeitstrafen und kein totaler Feldverweis ausgesprochen werden mussten. Auch Gastgeber SV Titania erntete viel Lob für eine gelungene Meisterschaft. 

 Bei den Alten Herren war die Luft eigentlich schon am Samstagabend raus. Titelverteidiger GWE hatte seine Partien gegen den SV Titania (4:1) und FC 26 (6:2) gewonnen und somit die vermeintlich stärksten Widersacher bereits bezwungen. Am Sonntag war es dann ein Schaulaufen für die Männer vom Nußbaumweg. Gegen RWE sprang ein 11:0 heraus und auch die Spvgg. wurde souverän mit 7:1 besiegt. GWE verteidigte also seinen Titel souverän. Zweiter wurden die Oldies vom FC 26, dicht gefolgt vom SV Titania. Abgeschlagenes Schlusslicht wurden die Rot-Weißen, die nur ein einziges eigenes Tor schießen konnten. Dafür gelang ihnen das Kunststück, dreimal ins eigene Netz zu treffen. Bester Torjäger war bei den Alten Herren FC-Spieler Vedat Soydogan mit rekordverdächtigen 14 Buden.  

Quelle: Stimberg-Zeitung

Zum Seitenanfang