lehmann kevin 2Wenn der einzige Oberligist und der aktuell bestplatzierte Westfalenligist bereits im Kreispokal-Viertelfinale aufeinandertreffen, ist es ein besonderes Spiel. Aber das war die Partie zwischen der Spvgg. Erkenschwick und dem TuS Haltern am Freitag ohnehin. Ein Großteil der Halterner Mannschaft wie Trainer Magnus Niemöller treten dabei eine (kurze) Reise zurück in die eigene Vergangenheit an. „Natürlich ist das ein spezielles Spiel“, räumt der Trainer vor dem Duell am Stimberg freimütig ein.

 

Auch Erkenschwicks Kevin Lehmann kennt beide Vereine gut – Spvgg. wie TuS Haltern. Foto: Olaf Krimpmann

 „Viele haben an dem Ort ihre besten sportlichen Erlebnisse gefeiert. Jetzt ist es für alle das erste Pflichtspiel gegen den alten Verein, das ist natürlich ein emotionales Spiel.“

Etwas rationaler sieht Erkenschwicks aktueller Trainer Zouhair Allali die Sache. Nach außen gibt sich der A-Lizenzler diplomatisch: „Wir spielen gegen die beste Mannschaft im Kreis. Da überwiegt die Freude, gegen den künftigen Giganten spielen zu dürfen.“

Nach dem Abstieg in die Westfalenliga ist die Spvgg. in der Liga wieder konkurrenzfähig. Und damit auch in der Lage dem Favoriten die Stirn zu bieten? „Das wird das Spiel zeigen“, sagt Allali. „Mit den Emotionen, die sicher auf Halterner Seite sind, kann das ein gefährliches Spiel werden für uns.“

Der Übungsleiter verspricht, die bestmögliche Formation aufzubieten, zumal es bei den Schwarz-Roten auch zwei Spieler gibt, die die Halterner Seite gut kennen und entsprechend motiviert sein dürften: Kevin Lehmann und Lukas Große-Puppendahl. Vor allem Letzterer, immer wieder zurückgeworfen durch Verletzungen, brenne auf eine Einsatz und sei wohl auch fit, wie sein Trainer sagt.

 Mit einigen Blessuren und Ausfällen (wie etwa dem rotgesperrten Deniz Batman) hat zwar Halterns Trainer Magus Niemöller zu kämpfen. Der sagt aber auch: „Der Kader ist groß genug.“

Von Olaf Krimpmann

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